Donnerstag, 8. April 2010

Roadtrip Tag 25-27: Kakadu National Park (620 km)

250 km östlich von Darwin liegt Australiens größter, schönster und artenreichster Nationalpark. Auf 20 000 qkm (Baden-Würtemberg 35 000 qkm) finden sich 5 einem jahreszeitlichen Wandel unterworfene Landschaftsformen, 25 Froscharten, 10 000 Insektenarten, ein Drittel aller einheimischer Vogelarten und viele viele unentdeckte Spezies. Das Land gehört den traditionellen Aborigine-Bewohnern, die seit 50 000 Jahren zwischen Savanne, Monsun-Regenwald, Mangrove, Flutebene und Sandsteinabbruch leben.

Mit dem Anfang der Regenzeit vollzieht sich eine wundersame Transformation mit der Landschaft im Kakadu National Park. Die dürre Savannenlandschaft wird überschwemmt - riesige mit Seerosen bedeckte Wasserlöcher und Flutebenen entstehen. Staubtrockene Flussläufe schwellen an und versiegte Wasserfälle ergießen sich über schroffe Felsabbrüche hunderte von Metern in die Tiefe. Die überschwemmten Ebenen stellen ein Brutparadies für zahlreiche Vogelarten dar – welche wiederum Salzwasserkrokodile aus den Flüssen anlocken.


Von alldem bekommt man als Tourist leider nicht viel zu sehen, weil die Wassermassen auch vor Straßen nicht Halt machen und die meisten Orte daher höchstens per Hubschrauber erreichbar sind. Wenn man wie wir am Ende der Regenzeit nach Kakadu kommt, braucht man daher vor allem eines – Allradantrieb.

Unser Allradantrieb kommt in Form eines wenig vertrauenserweckenden, hochgebockten Mitsubishi-Vans. Etwas enttäuscht sind wir schon – dreckig, kein Kühlschrank, keine Steckdosen, kaputtes Licht. Auf der Fahrt zum Nationalpark fällt uns noch ein gravierender Mangel auf – eine kaputte Klimaanlage, und das bei schwülen 35°C. Fenster runter, Fahrtwind rein, schwitzen.
Als es wie aus Eimern zu regnen beginnt, stellen wir den nächsten Defekt fest – das Fahrerfenster lässt sich nicht mehr nach oben fahren.

Als wir das Fenster schließlich manuell nach oben gezerrt bekommen, ist innen Saunaparty angesagt…


Für unseren ersten Stopp in Ubirr meldet das Parkinformationszentrum 10 cm Wasser auf der Straße, aber befahrbar. No Problemo, wozu haben wir einen hohen Allradcamper gemietet?
Die Realität sind dann 30 cm. Nach langem Zögern entschließen wir uns zur Durchquerung, doch dann lässt sich der Allradantrieb ums Verrecken nicht aktivieren. Kaputt.
Während wir Nadeln in eine virtuelle Voodoopuppe unserer Vermietung stecken, pflügen die großen Geländewagen mit Schnorchel an uns vorbei durch den Fluss. Doch dann setzt sich Sina kurz entschlossen hinters Steuer und ab geht’s…


Nicht umsonst ist der Kakadu National Park auch für seine kulturellen Schätze als Weltkulturerbe gelistet. Die Felsmalereien, die wir in Ubirr zu sehen bekommen, sind bei weitem die schönsten, die wir bisher gesehen haben.


Ein Ranger erzählt uns dazu einige Traumzeitgeschichten, die hinter den Zeichnungen stehen. Wirklich interessant, auch wenn (oder gerade weil) uns Religion und Kultur der Aborigines völlig fremd sind.

Eine kurze, aber steile Wanderung später bekommen wir einen weitläufigen Blick über die Wälder und Wasserlöcher Kakadus präsentiert.


Als wir uns in der Abenddämmerung wieder auf den Weg Richtung Süden machen, erleben wir eine unangenehme Überraschung – durch den strömenden Regen angeschwollen zeigt der Wasserpegelmesser respekteinflößende vierzig Zentimeter an.


Da es noch immer regnet und wir keinesfalls die nächsten paar Tage hier festsitzen wollen, setzen wir alles auf eine Karte und jagen unseren Möchtegern-Geländewagen durch die Fluten.  Am nächsten Tag steht an gleicher Stelle ein Schild – „Unpassierbar, 70 cm Wassertiefe“.

Der folgende Morgen bringt erneuert Felsmalereien, weitere Aussichtspunkte, einen Besuch im Kulturzentrum der lokalen Aborigines sowie als besonderes Highlight eine Wanderung zu den Gubara Felspools. Im Gegensatz zum Rest des Parks ist das Baden hier sogar möglich, denn an Gubara gibt es „nur“ die harmlosen Süßwasserkrokodile. An allen anderen Bächen und Seen lauern hingegen gefräßige Salzwasserkrokodile. Na dann…


Ein Insidertipp bringt uns weg von den Felspools zu einem versteckten Wasserfall mitten in einem kleinen Fleckchen Monsunwald, wo wir der Hitze des Tages entfliehen. Wir entdecken sogar eine kleine Felsmalerei, die davon zeugt, dass wir nicht als erste hier waren.


Tierisches Highlight des Tages sind ein Schwarm Rabenkakadus (nachtschwarzes Gefieder mit roten Federn am Schwanz), von denen jedoch auf mysteriöse Weise alle Bilder verloren gingen. Ein Fluch, weil wir einen geheiligten Aborigines-Wasserfall entehrt haben?

Nachdem wir feststellen, dass unser Allradantrieb doch funktioniert – nur die Anzeige ist kaputt – besteht der größte Spaß des heutigen Tages darin, alle möglichen kleineren Flüsse und Wasserlöcher zu durchqueren…



Der Tag endet auf einem idyllischen Campingplatz am Rande eines Wasserlochs – mit der schlimmsten Nacht unseres Lebens. Die drückende Hitze macht leicht geöffnete Fenster zur Lebensnotwendigkeit, während das helle Sirren von Heerscharen von Moskitos auf uns, über uns, neben uns, um uns - einfach überall zu hören ist. Es gibt nichts Grausameres, als mit offenen Augen in der Dunkelheit zu liegen und mit anzuhören wie man lebendig gefressen wird.
Als sich die Plagegeister auch durch eine Ganzkörperdusche Autan in keinster Weise beeindrucken lassen, setzen wir uns ins Auto und flüchten ans andere Ende des Parks. Nie wieder Sumpfcampen…

Angeblich wimmelt es in Kakadu vor Salzwasserkrokodilen. Uns zeigt sich leider kein einziges, warum wir am nächsten Morgen auf dem Rückweg nach Darwin für ein letztes Highlight stoppen. Um einem vier Meter langen menschenfressenden Reptil in freier Natur gegenüberzustehen begeben wir uns auf ein kleines Schiff, dass gemächlich auf den Adelaide River hinaus schippert. Hier sollte man wirklich nicht baden, denn auf einem 1km langen Flussabschnitt leben etwa 150 Krokodile. 


Einige davon werden mit großen Fleischbrocken angelockt und demonstrieren uns eindrücklich, dass man auch über Wasser nicht vor einem hungrigen Kroko sicher ist…

Montag, 5. April 2010

Roadtrip Tag 24: Darwin

Bumm! Aus dem klimatisierten Flughafengebäude an die feuchtschwüle Darwiner Luft zu treten ist wie gegen eine Mauer zu prallen. Ab ins Hostel und die röhrende Klimaanlage anschalten – die einzige Möglichkeit, der lähmenden Hitze zu entfliehen.
Dennoch schleppen wir uns lethargisch von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit, schauen „alte“ Rathäuser, geheime unterirdische Ölbunker aus dem zweiten Weltkrieg, chinesische Tempel sowie die Esplanade entlang des Meeres und den riesigen Hafen an. Irgendwie vermittelt Darwin einen provinzialischen Eindruck; alles wirkt etwas zu klein, zu ruhig für eine Staatshauptstadt. 


Bemerkenswert ist hingegen, dass man hier deutlich mehr Aborigines als in den bisherigen Städten sieht. Was genau diese den ganzen Tag machen bleibt uns in Rätsel – es wirkt etwas wie ziellos auf der Straße rumgammeln. Leider scheint Arbeitslosigkeit, Alkoholismus und daraus resultierende Perspektivenlosigkeit nach wie vor ein großes Problem der Ureinwohner Australiens zu sein.  

Da der Stadtrundgang hitzebedingt ziemlich kurz ausfällt, beschließen wir unsere übrige Zeit in das zu investieren, wofür Darwin bekannt ist – Krokodile. Aufgrund unserer zahlreichen Besuche von australischen Zoos, Aquarien und Wildlifezentren erwarten wir nicht allzu viel von der Crocosaurus Cove. Für Langeweile bleibt dann jedoch keine Zeit, auf eine Attraktion folgt die Nächste. Die Cove ist die Heimat einiger riesiger berühmter Krokodile, ob scheingefährlich (das Kroko aus Crocodile Dundee) oder gefährlich (Ausbrecherkünstler und Menschenfresser)...


...außerdem einer Horde Schlüpflinge...


...die sich sogar Angeln lassen...


...und sich auch mal gerne von den vor Angst zitternden Besuchern anfassen lassen.


Auch viele andere Reptilien sind hier zu Hause – Schau mir in die Augen, Kleines!


Zum Abschluss des Tages genießen wir den Sonnenuntergang an Darwins Hafen – der übrigens einen Tidenhub von sagenhaften acht Metern hat – und verspeisen an der Fressmeile am Pier einen der Gesellen, die wir heute Mittag noch staunend bewundert haben. Außerdem probieren wir leckeren Wasserbüffel, Känguru und Barramundi. Mjamm.

Sonntag, 4. April 2010

Roadtrip Tag 23: Cairns - Darwin (2000 km)

Mission: Accomplished.

Nach 22 Tagen sind wir in Cairns angekommen!

4476 km weit hat uns unser treuer Hippiecamper gebracht, jetzt müssen wir ihn schweren Herzens abgeben. Für die nächsten 2000 km nach Darwin wählen wir doch lieber das Flugzeug.

Für 4476 km braucht man übrigens 470,75 Liter Benzin. Wie gut, dass es in Australien keine Ökosteuer gibt...

Samstag, 3. April 2010

Roadtrip Tag 22: Kuranda - Cairns (60 km)

Durch den Monsuuuuuuun… Spätestens in Cairns erfahren wir, warum der Regenwald REGENwald und die Regenzeit REGENzeit heißt. Die Nässe lässt einen Stadtbummel in Cairns nicht allzu attraktiv erscheinen, daher fahren wir voll ungedämpfter Vorfreude (Jonathan) bzw. etwas demotiviert (Sina) nach Kuranda, das „Dorf im Regenwald“. Der tropische Wald scheint das Dorf von allen Seiten zu bedrängen und an einigen Stellen wirkt es, als ob der Dschungel Häuser und Straßen demnächst verschlingen wolle.


Dem touristischen Trubel auf den Kuranda Markets, wo sich allerlei Krimskrams von Krokoarmbändern über bunte Tücher bis hin zu allerlei Opalschmuck erwerben lässt, kehren wir jedoch bald den Rücken…


…nicht jedoch ohne einem völlig apathischen Blauzungenskink gebührenden Respekt zu erweisen. 


Völlig für uns sind wir hingegen auf einem Track durch den Dschungel, der strömende Regen scheint alle anderen Touristen abzuschrecken. Der verschlungene Pfad führt uns kilometerlang mitten durch den tropischen Regenwald, von Grün zu Grün…


...durch Dschungelflüsse…


…und durch mehr Grün.


Nur ab und an müssen wir eine kurze Rast einlegen, um parasitäre Flussbekanntschaften zu entfernen…


Müde von unserer Expedition verbringen wir den Abend an einem der Strände nördlich von Cairns, dem malerischen Ellis Beach – wo es ausnahmsweise sogar für ein paar Minuten aufhört zu regnen.


Baden ist hier im Norden von Queensland allerdings nicht mehr allzu ratsam…

Freitag, 2. April 2010

Roadtrip Tag 20-21: Atherton Tablelands (300 km)

Im tropischen Norden von Queensland breitet sich teilweise unberührter Regenwald vom Ozean bis zu den Ausläufern der Great Dividing Range aus. Die Tafelberge der Atherton Tablelands bieten außer Regenwäldern eine ganze Reihe weiterer Landschaften. Wir stellen den Tag unter das Motto: Wer findet den schönsten Wasserfall?

Den letzten Platz belegen die Jourama Falls. Nicht, weil sie so hässlich waren, sondern schlicht und ergreifend auf Grund von Unzugänglichkeit.
Es herrscht Regenzeit und wir befinden uns in den Feuchttropen. Über ihre Ufer tretende Bach- und Flussläufe machen da auch vor Straßen nicht Halt. Der Hinweis „Water Over Road – Wasser auf der Straße“ und ein kurzer Fuß-kühlender Check veranlassen uns dazu besser umzukehren. 10 cm erscheinen nicht so viel, allerdings sind plötzliche Springfluten nach sintflutartigen Regenfällen keine Seltenheit und mehr als 10 cm trauen wir unserem Hippiecamper dann doch nicht zu.


Die Zillie Falls sind weder besonders hoch, noch besonders schön, noch besonders wild, noch besonders breit. Deshalb landen sie auch nur auf Platz 6.


Die Josephine Falls ergießen sich zwar in zwei Stufen, sind aber recht klein und es kommt nicht das Gefühl auf an einem richtigen Wasserfall zu sein. Es kommt ihnen aber zu Gute, dass sie Teil eines Wildwasserflusses sind, der ihnen mit großen Felsen und ausgewaschenen Becken zu Platz 5 verhilft.


Platz 4 vergeben wir für den breitesten Wasserfall Australiens, die Millstream Falls. Nicht ganz Niagara, aber trotzdem beeindruckend.


Die Bronzemedaille geht an die Millaa Millaa Falls. Völlig symmetrisch ergießt sich das Wasser in ein großes kreisrundes Becken. Die Situation wirkt wie gemalt. Bei so viel Perfektion ist Millaa Millaa für uns aber zu langweilig um die ganz vorderen Ränge zu erreichen.


Um die Spannung zu steigern wird zwischendurch eine kleine Sondermedaille an Jonathan vergeben: Er stürzt sich bei Regen in das sehr kalte Wasser des Millaa Millaa Beckens und wird dafür urkundlich in den Eisbärenclub aufgenommen.


Die Ellinjaa Falls verpassen den Sieg ganz knapp und landen auf Platz 2. Durch dichten Regenwald bahnt sich das Wasser in perfekter Form seinen Weg nach unten. Dass der Wasservorhang von Ellinjaa durch unregelmäßige Felsvorsprünge sanft unterbrochen wird, macht ihn erst zur richtigen Schönheit.


Unser Gewinner sind die Barron Falls. Die brachialen Wassermassen des Barron River lassen sich nicht in einen ordentlichen Wasserfall bändigen. Viel mehr stürzt das Wasser über raue Felsen unkontrolliert an jeder zugänglichen Stelle ins Tal. Dichte Wolken und Nebelschwaden verschleiern den Blick auf das gewaltige Spektakel, was einem das Gefühl vermittelt in Jurassic Park gelandet zu sein.


Anzumerken bleibt, dass die meisten Wasserfälle Teil eines Creeks (dt. Bach) sind. In der Trockenzeit oftmals ausgetrocknet, nehmen diese Bäche in der Regenzeit die Ausmaße eines ordentlichen deutschen Flusses an. Ein australischer Fluss bei voller Flut ist ein massives Gewässer gegen das der Neckar wie ein Flüsslein anmutet.


Die Tablelands sind außerdem eine Region vulkanischen Ursprungs, die jüngste Vulkanaktivität ist „nur“ einige 10 000 Jahre her.

Wir müssen also nicht vor glühender Lava fliehen, sondern erfrischen uns im Kratersee Lake Eacham…


… und bestaunen den eindrucksvollen 150 m tiefen Krater von Mount Hypipamee, der durch eine Gasexplosion entstanden und heute zur Hälfte mit Wasser gefüllt ist.


Zum Schluss noch das echte Regenwald-Highlight der letzten zwei Tage – die Curtain Fig Tree (Vorhang-Feigenbaum). Gigantisch groß und mit eindrucksvollen Luftwurzeln ein echtes Naturspektakel. Erst wenn man so etwas sieht fühlt man sich richtig im Regenwald angekommen.


Entstanden ist dieser Baum übrigens aus einem einzelnen Samen, der auf der Astgabel eines anderen Baumes gelandet ist. Von dort aus wächst die Feige parasitär und bildet Luftwurzeln. Sie stranguliert ihren Wirtsbaum zunehmend bis dieser auf einen anderen Baum fällt und somit die schräge Grundlage der Fig Tree bildet.

WER HAT DEN GRÖßTEN GUMMISTIEFEL DER WELT?

Tully, der Ort mit dem meisten Niederschlag in ganz Queensland.

Mittwoch, 31. März 2010

Roadtrip Tag 19: Charters Towers - Townsville - Mena Creek (400 km)

José Paronella hat einen Traum – er will eine Parkanlage bauen. Ohne Geld lässt sich dies aber nur schwer verwirklichen, weshalb der frisch verlobte José kurz nach der Jahrhundertwende nach Australien segelt um dort sein Glück zu suchen. Mit dem An- und Verkauf von Zuckerrohrplantagen reich geworden, kehrt er dreizehn Jahre später nach Katalonien zurück – nur um festzustellen, das seine Verlobte schon lange einen anderen geheiratet hat. Kurz entschlossen heiratet er einfach ihre jüngere Schwester, kehrt nach Australien zurück und beginnt mit der Verwirklichung seines Traums. Nach und nach wachsen Häuser, ein Ballsaal, ein Theater und diverse Brunnen aus dem Boden. Um die Gebäude herum entsteht eine weitläufige Parkanlage – alles für die Öffentlichkeit frei zugänglich.
Nach dem frühen Tod Josés verfällt und verwildert der Park jedoch zusehends...

Als wir spätabends in Paronella Park ankommen, erwartet uns ein satter Eintrittspreis von $34. Für einen Park?
Der heutige Besitzer des Parks erklärt uns eifrig den Preis – wie er und seine Frau den Park vor fünfzehn Jahren völlig verwildert gekauft hatten, dass sie alles restaurieren und gerade einen Experten aus Deutschland (Heilbronn) eingeflogen haben, der das antike Wasserkraftwerk wieder funktionsfähig gemacht hat und so weiter und so fort. Außerdem sei Paronella Park als beste Sehenswürdigkeit Queenslands bewertet worden – also vor Fraser Island und den Whitsundays!
Letzten Endes entschließen wir uns doch, sein Angebot anzunehmen – inklusive Campingplatzaufenthalt, persönlich geführter Nachttour, $10 Rabatt und Geld-zurück-Garantie.

Mit Taschenlampen bewaffnet beginnt die nächtliche Tour beim großen Wasserfall...


...vorbei an den verschiedenen Gebäuden und Brunnen durch einen verfallenen Tunnel, in dem sich eine Kolonie Fledermäuse breit gemacht hat,...


...in die verschiedensten Areale des Parks. Nächtliches Highlight sind die fluoreszierenden Pilze, die uns im Bambusgarten den Weg leuchten.


Am bemerkenswertesten an der Tour ist jedoch der überbordende Enthusiasmus von Marc, dem Besitzer. Während er uns beide von einem Ort zum nächsten führt überschlägt er sich fast vor Begeisterung für seinen Park.

Bei Tageslicht erhalten wir am nächsten Morgen einen völlig anderen Blick auf die Parkanlage – von den verfallenen Gebäuden...


...über die lange Haupttreppe...


...bis hin zu einem kleinen versteckten Wasserfall, dessen Verlauf von José genau ausgetüftelt wurde.


Bemerkenswert ist auch die Tierwelt, die sich in Paronella Park breit gemacht hat – neben den bereits erwähnten Fledermäusen gibt es Beutelratten, riesige bunte Schmetterlinge, Schildkröten (WELCHE??) und Aale.




Der verwilderte Charme von Paronella Park hinterlässt einige schöne Eindrücke. Unserer Meinung nach ist der Preis des Parks aber dennoch um ein Mehrfaches zu hoch gegriffen - auch wenn davon indirekt deutsche Ingenieure bezahlt werden...

WER HAT DIE GRÖßTE MANGO DER WELT?

Bowen. Außerdem auch viele Mangoplantagen.



WER HAT DIE GRÖßTE KRABBE DER WELT?

Miriam Vale.